Essen / Trinken / Mundgeruch

Mundgeruch entsteht oft auch durch falsche Essgewohnheiten. Änderst Du diese, wird auch der Mundgeruch weniger bis verschwinden. Wenn Du z. B. eine Diät machst oder aufgrund von Zeitmangel während des Tages auf regelmäßige Mahlzeiten verzichtest, löst Dein Körper Ketose aus. Darunter versteht man kurz gesagt den Abbau von Fettsäuren zu Ketonköper, die dann als temporärer Ersatz für Kohlenhydrate im Körper dienen. Durch Gewichtsreduktion oder unregelmäßigen Mahlzeiten (Dein Körper baut Reserven ab) entstehen halitosisähnliche, unangenehme Gerüche. Das ist auch der Grund, warum Models und andere dünne Bohnenstangen sehr oft üblen Mundgeruch haben.

Wenn Du hingegen öfters kleine Portionen isst, hat das viele mundgeruchsverhindernde Vorteile: Zum einen reibst Du die VSC-produzierende Bakterien von Deiner Zunge regelmäßig ab, zum anderen förderst Du den Speichelfluss. Es gibt mittlerweile wissenschaftliche Nachweise die belegen, dass bakterieller Mundgeruch nach dem Essen am geringsten ist.

Auch wenn Du gern viel Fleisch isst, kann Mundgeruch entstehen, da dann verstärkt Aminosäuren in Essensresten durch die Mundbakterien zu VSCs verstoffwechselt werden.

Iss deshalb ausgewogen (zu viel von irgendetwas ist meistens bedenklich), zwei bis dreimal täglich und dafür kleinere Portionen. Genieße dazwischen mehrmals am Tag ein Stück Obst oder Gemüse. Das ist nicht nur für Deinen Körper extrem gut, sondern hilft Dir auch den Mundgeruch loszuwerden.

Nahrungs- und Genussmittel mit Mundgeruchsgarantie

Nicht überraschend aber erwähnenswert: Der Verzehr von Knoblauch erzeugt in Dir Allyl-Methyl-Sulfide, die wir dann als Knoblauchgeruch wahrnehmen. Diese kommen witzigerweise erst nach einer halben Stunde zum Vorschein und können dann bis zu drei Tage anhalten! Isst Du somit mehrmals wöchentlich Knoblauch, so ist Deine Essgewohnheit für Nichtknoblauchesser deutlich riechbar. Ähnliches gilt auch für  Zwiebel, der ebenfalls isolierenden Mundgeruch verursachen kann.

Daneben solltest Du grundsätzlich Genussmittel vermeiden, die den Mund austrocknen. Dazu gehört vor allem Alkohol in jeder Form sowie Tabak, denn Speichelmangel führt in den meisten Fällen zu Mundgeruch.  Dazu kommt noch, dass im Tabakrauch an sich VSCs enthalten sind, die sich dann noch irgendwo im Mund ablagern können. Es entsteht somit eine doppelte Belastung, da Rauchen zur Mundtrockenheit führt, Mundtrockenheit zu vermehrter Bildung von VSCs durch anaerobe Bakterien und sich VSCs durch den Rauch an vielen Stellen im Mund temporär ablagern. Intensives Rauchen ist somit Stunden nach dem Ausdämpfen teilweise für Nichtraucher immer noch wahrnehmbar. Abhilfe schaffst Du durch Erhöhung des Speichelflusses (durch z. B. Kaugummis), direkte Entsorgung der VSCs (durch z. B. spezielle Mundspühlungen) oder noch besser, den (temporären) Verzicht auf Tabak.

 

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